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Wie schon unter dem Link Der Shop erwähnt, bin ich noch Schüler und habe kein festes Einkommen, außer meinem viel zu knappen Taschengeld. Da, wie sicherlich jeder weiß, der Radrennsport nicht gerade der billigste Sport ist, reicht mein Taschengeld nicht ganz um mir immer neues Equipment zu kaufen, bzw. altes, verschlissenes zu ersetzen. Deswegen kaufe ich Restbestände oder Auslaufmodelle auf und versteigere diese dann bei
eBay.
Ich besitze ein silbernes 26 Zoll Independent - Hunter Triathlonrad mit Easten-ALU-Rahmen, das ich für ca. 400 EUR ersteigert habe und ein schwarz-blaues Raleigh - Technium (28 Zoll). Ich hatte früher schon mal ein Raleigh, was ich leider verkaufen musste, da ich Geld für den Führerschein brauchte. Das Technium ist mein Goldstück, da ich es komplett selbst zusammengebaut habe. Ich kenne wirklich jede Schraube an dem Ding. Es ist wohl nicht schwer zu erkennen, dass ich eher aufs Zeitfahren und auf den Duathlon Wert lege, da ich das Raleigh sonst mit einem normalen Lenker ausgestattet hätte. Allerdings hätte ich trotzdem noch einen 28 Zöller mit Rennlenker, da das Independent nicht für lange, steile Steigungen ausgelegt ist und das Raleigh aufgrund des Trialenkers nicht für Rennen zugelassen ist, da der vorderste Punkt eines Renners die Bremsen sein müssen. Aber ich hoffe, dass ich mir demnächst noch eins bauen oder kaufen kann,
was meinen Ansprüchen gerecht wird. Auch wenn ich dafür eines meiner spezialisierten Räder verkaufen muss. Bilder zu meinen beiden Rädern, gibt es unter diesem Link Bilder!
Das bin ich: 


Geboren am 28.04.1984 in Bad Hersfeld (zwischen Kassel und Fulda).
Ich wohne in Lispenhausen (bei Rotenburg an der Fulda) und gehe in Bad Hersfeld zur Schule.
Meine Hobbies neben dem Radsport sind laufen, Karate, Kraftsport, Filme schaun, motorradfahren (mit meiner Suzuki GS 500 E), auf Partys gehen.....
Das ist meine Suzi: 
Die konnte ich mir endlich kaufen, nachdem ich die kompletten 6 Wochen Sommerferien (2003) bei Siemens VDO Automotive durchgearbeitet habe. Mit 6 Tage Woche, sowie Nacht- und Spätschicht bei Temperaturen bis 40 Grad im Schatten! Wie heiß es an den Maschinen an den ich gearbeitet habe war, möchte ich garnicht wissen.
Und das ist die Susi:
Sie ist eine reinrassige Mittelschnauzerhündin.

Wie ich zum Radsport gekommen bin:
Ich weiß noch, dass es bei mir lang gedauert hat, bis ich endlich richtig Rad fahren gelernt habe. Ich weiß zwar nichtmehr wie alt ich damals war aber es hat schon gedauert bis ich die Stützräder an meinem Kinderrad los war. Danach bekam ich ein Rad mit einer 3-Gang-Schaltung aus dem Toys ´R´ Us, was ich aber kaum gefahren bin. Das kam erst später mit meinem 5-Gang-Fahrrad. Soviel mehr bin ich damit aber jedoch auch nicht gefahren. Als ich dann umgezogen bin, bekam ich ein City-Bike von Fischer aus dem Aldi mit 3 Gängen, was ich immer noch habe. Einestags fuhr ich damit in die Schule und wurde von einem MTB überholt. Ich kannte den Unterschied damals noch nicht und habe mich immer sehr gewundert, weil ich noch nicht so verstand wie ich wie ein Irrer in die Pedale treten konnte und immer noch so leicht überholt werden konnte. Als meine Schulkameraden alle mit 16 den A1 Führerschein machten und sich Mopeds zulegten, wollte ich auch eins haben, konnte mir jedoch mit 25 DM Taschengeld im Monat keins leisten. Mein Vater hat mir dann gesagt, dass einer seiner Arbeitskollegen ein MTB verkauft. Wir sind dann hingefahren und haben es mitgenommen für einen alten Flimo Rasenmäher (so einer, der auf einem Luftkissen schwebt) und für 190 DM. Das Paciclo MTB war das erste Fahrrad, was ich mir selbst gekauft habe. Bis auf einen Platten musste an dem Rad nichts gemacht werden und ich konnte mit dem ehemals ca. 1300 DM teuren Rad (war zwar technisch total veraltet, aber einem "fast" geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul) in die Schule fahren, was jetzt durch die 21-Gänge auch deutlich besser ging als vorher mit dem Fischer. Durch die höhere Geschwindigkeit beeindruckt fing ich an mich mehr für Rennräder zu interessieren und schaute täglich bei eBay nach einem aussschau. Bei eBay fand ich dann auch ein günstiges Raleigh für ca. 250 DM, welches der Auslöser war, mich noch mehr mit Rennradkomponenten zu beschäftigen. Mit dem Raleigh fing ich dann an vielmehr radzufahren und fuhr fast jeden Tag meine Zeitfahrstrecke ab um immer
besser und schneller zu werden. Leider musste ich mein Raleigh verkaufen, als ich meinen Autoführerschein machte und das Geld von eBay nichtmehr ausreichte. Zeitgleich mit dem Führerschein konnte ich mir endlich meine Zeitfahrmaschine zusammenbauen mein Raleigh Technium. Fazit: Zum Radfahren bin ich eigentlich nur dadurch gekommen, weil ich nochnie Geld für ein motorisiertes Fahrzeug hatte und immer (so ist es heute fast noch) mit dem Rad fahren musste und das bei jedem Wetter. Ich fuhr bei der größten Hitze, bei Wind und Regen, in Stürmen und im tiefsten Winter bei vereisten Straßen. Dies alles führte dazu, dass ich ziemlich abgehärtet wurde, was ich immer noch bin. Während meine Freunde in der Schule sitzen und frieren, weiss ich gar nicht was die wollen oder stand z.B. im Winter am Bahnhof, wo alle rumgetanzt sind vor Kälte und ich hatte Schweißperlen auf der Stirn. Das hört sich jetzt zwar alles selbstherrlich an, soll aber nicht so rüberkommen, da ich einfach nur stolz auf mich bin und mich auf gar keinen Fall als was besseres hinstellen will.
Über Lance Armstrong:
In der elften Klasse sollte jeder im Deutschunterricht ein Buch vorstellen, indem das Leben einer Person im Vordergrund steht und dessen Autor nochnicht älter als 30 Jahre ist. Ich kann mich noch daran erinnern, wie ich mit meinem Raleigh in die Buchhandlung gefahren bin und mir Lance Armstrongs "Tour des Lebens" gekauft habe. Vorher habe ich nichtsoviel über Armstrong gewusst, außer dass er die Tour gewonnen hat und Amerikaner war. Ich fand das Buch sehr interessant, weil er dort von Anfang an alles über sich und das Rennradfahren erzählt. Er beschreibt, wie er als junge im Triathlon besser war als ältere und sich auch alles erarbeiten musste, da sein Vater nach seiner Geburt abgehauen ist und er und seine Mutter alleine wahren. Er beschreibt auch, wie er im Radsport immer besser wurde, bis er zu den Topfahrern zählte und er Hodenkrebs bekam. Für mich war es erstaunlich, wie er diese Krankheit besiegte und wieder anfing Rennradzufahren und sogar die Tour de France gewann, was kaum einer erwartet hatte.
Ich selber kenne diese Krebsart sehr gut von einem nahen Verwandten, der den Krebs Gott sei dank auch überlebt hat. Für mich ist, wie für viele andere Lance Armstrong der Beste Radrennfahrer, den es jemals gegeben hat. Nicht nur aufgrund der Leistung die Tour zu gewinnen, sondern auch deswegen, weil er sie gewann, nachdem er den Krebs besiegte und sich nicht aufgab, sondern wieder von vorne anfing.
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