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| | Willkommen welcome in Rußchamtz |
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| Folgt uns und laßt Euch einfangen vom alten "Rußchamtz ", dem einstmaligen "sächsischen Manchester " dem gewesenen Karl- Marx- Stadt.
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Dazu heißen wir Euch herzlich willkommen und laden Euch ein zum ersten Kennenlernen unserer Geburtsstadt.
Chemnitz ist eine Stadt im östlichen Deutschland, im Westen des Freistaates Sachsen.
Chemnitz ist mit 247.723 Einwohnern die drittgrößte Stadt Sachsens, sowie eines der 6 Oberzentren des Landes, hat den Status einer kreisfreien Stadt und ist Sitz einer der drei Regierungsbezirke des Landes.
Bekannt als das sächsische Manchester war Chemnitz einst Zentrum der Textilindustrie und die Metropole des deutschen Maschinenbaus.
Chemnitz liegt im so genannten Erzgebirgischen Becken, in einer weiten Talmulde am Fluss Chemnitz, umrahmt von Ausläufern des Erzgebirges im Süden, von Höhen des Mittelsächsischen Berglandes im Norden und vom Beutenberg im Osten.
Bekannteste Sehenswürdigkeit ist der Nischel im Zentrum, das wuchtige Karl- Marx- Monument ("Stadt mit Köpfchen " ). Bei diesem Denkmal handelt es sich um die größte Porträtbüste der Welt. Sie wurde durch den russischen Künstler Lew Kerbel gestaltet, in Bronze gegossen und 1971 feierlich enthüllt.
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Chemnitz mußte von 1953 bis 1990 den Namen Karl- Marx- Stadt tragen- auf Beschluß des SED- Politbüros.  Sehenswert sind weiterhin eine Vielzahl von Industriebauten,
der Markt mit historischem Rathaus, der Theaterplatz (der schönste Platz der Stadt mit König- Albert- Museumsbau, Petrikirche, Opernhaus und Chemnitzer Hof ) und die Schloßkirche.
Schon im 14. Jahrhundert bildeten Textilmanufakturen und Handel die Grundlage der Wirtschaftskraft unserer Stadt.
Um 1800 wurden die ersten Baumwollspinnereien errichtet. Später kam der Bau
von Textilmaschinen und damit folgerichtig verbunden der Werkzeugmaschinen- und Fahrzeugbau hinzu.
Wußten Sie z.B., daß sich bereits 1848 von hier aus die erste Dampflokomotive der Firma Hartmann
auf den Weg ins deutsche Schienennetz machte?
Dieser industrielle Aufschwung machte Chemnitz schließlich zur Großstadt.
Heute, nach-
nicht nur wirtschaftlich gesehen- turbulenten Zeiten, erhebt unsere Stadt den Anspruch,
InnovationsWerkStadt zu sein. Dabei gilt es, neue Netzwerke zu schaffen, um Synergien zwischen
Unternehmen und Forschungseinrichtungen der Region bestmöglich zu nutzen.
Dass es gelingt, zeigen die über 50 in Chemnitz ansässigen Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen,
allen voran die Technische Universität Chemnitz.
| Ebenso erfolgreich arbeiten die kulturellen Netzwerke in Chemnitz. Chemnitz hat das einzige Spielemuseum in Deutschland, und ein Eisenbahnmuseum gibt es auch. Ein Stück alter Kalkproduktion erahnt man in den Felsendomen Rabenstein, und nahebei ist die kleinste Burg Sachsens zu besichtigen.
Doch es gibt Gewichtigeres, den König- Albert- Museumsbau am Theaterplatz, der schönste Platz der Stadt mit Petrikirche, Opernhaus und Chemnitzer Hof.
Hier haben die Städtischen Kunstsammlungen ihr Domizil. Mit einer reichhaltigen Schmidt- Rottluff- Kollektion, mit Bildern der deutschen Romantik, Plastiken u. a. von Rodin, Lehmbruck und Barlach, einem erstklassigen Graphikbestand, allein gut tausend Blatt Daumier. Nun halten wir ein, wir kommen ins Schwärmen.
Im Museum für Naturkunde, da summt und schwärmt ein richtiges Bienenvolk unter Glas. Und das Beste gibt es vor der Tür: Hier ist der "Versteinerte Wald ", zweihundertfünfzig Millionen Jahre alt. Das ist eine Weltseltenheit, die der Chemnitzer Paläobotaniker Johann Traugott Sterzel erforscht hat. Man denke z.B. an die bundesweit
beachteten Inszenierungen von Wagners "Ring des Nibelungen " oder der Weill- Oper "Der Weg der Verheissung "
an den städtischen Theatern oder die Aufsehen erregende Edvard- Munch- Retrospektive der
Kunstsammlungen Chemnitz.
Stephan Hermlin, Stefan Heym und Peter Härtling wurden hier geboren, Heiner Müller im nahe gelegenen Eppendorf und Gert Hofmann in Limbach.
Schriftsteller, Maler, Kunstverleger und- sammler Prof.Dr. h.c. Lothar Günther Buchheim wuchs in Chemnitz auf, keine schlechte Bilanz also im literarischen Feld. Auch die anderen Künstler haben manches zu bieten: Karl Schmidt- Rottluff wurde hier geboren, Martha Schrag und Alfred Kunze, nicht zu vergessen die Bauhausgestalterin Marianne Brandt.
| Chemnitz ist auch eine SportWerkStadt, und die Namen sind Beweise dafür: Gabriele Seyfert, Jan Hoffmann, Anett Pötzsch, Sabine Baeß u. Tassilo Thierbach, Katharina Witt, Mandy Wötzel u. Ingo Steuer, Lars Riedel,
Thomas Schönlebe, Michael Ballack, Ilke Wylluda, Jens Fiedler, Falk Balzer, Ingo Steinhöfel, Susan Tiedke, Michael Hübner, Stev Theloke und viele andere Sportler brachten und bringen sich und Chemnitz immer wieder international
in die Schlagzeilen. Aber Sport heißt hier nicht nur Leistungssport,
es gibt weit über hundert Sportvereine mit ca. 28000 Mitgliedern. Und man muß auch nicht unbedingt in einem Verein sein, im schönen Stadtbad, eines der größten in Europa, da schwimmt man auch ohne Mitgliedsbuch.
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• Persönlichkeiten/ Ehrenbürger
Die Stadt Chemnitz hat folgenden Personen das Ehrenbürgerrecht verliehen. Die Auflistung erfolgt chronologisch nach Verleihungsdatum, wobei die Ehrenbürger vor 1945 noch fehlen: klick hier
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• Stadtgliederung
Das Stadtgebiet von Chemnitz ist in 39 Stadtteile eingeteilt. Die Stadtteile Einsiedel, Euba, Grüna, Klaffenbach, Kleinolbersdorf- Altenhain, Mittelbach, Röhrsdorf und Wittgensdorf sind zugleich Ortschaften im Sinne der §§ 65 bis 68 der Sächsischen Gemeindeordnung. Für diese Ortschaften gibt es jeweils einen Ortschaftsrat, der je nach Einwohnerzahl der Ortschaft zwischen 10 und 16 Mitglieder hat und einem Ortsvorsteher als Vorsitzenden. Die Ortschaftsräte sind zu wichtigen, die Ortschaft betreffenden Angelegenheiten zu hören. Eine endgültige Entscheidung obliegt dann jedoch dem Gemeinderat der Gesamtstadt Chemnitz.
(Zentrum, Schloßchemnitz, Furth, Glösa- Draisdorf, Borna- Heinersdorf, Ebersdorf, Hilbersdor, Euba ¹, Sonnenberg, Lutherviertel, Yorckgebiet, Gablenz, Adelsberg, Kleinolbersdorf- Altenhain ¹, Altchemnitz, Bernsdorf, Reichenhain, Erfenschlag, Harthau, Einsiedel (mit dem 1936 eingegliederten Berbisdorf ) ¹, Klaffenbach ¹, Helbersdorf, Markersdorf, Morgenleite, Hutholz, Kapellenberg, Kappel, Schönau, Stelzendorf, Siegmar, Reichenbrand, Mittelbach ¹, Kaßberg, Altendorf, Rottluff, Rabenstein, Grüna ¹, Röhrsdorf ¹ und Wittgensdorf ¹ )
| • Funktionen
Oberzentrum, Sitz des Regierungspräsidiums, Sportstadt, Universitätsstadt(TU Chemnitz )
| • Wirtschaftsstruktur
wichtige Industriezweige: Maschinen- und Fahrzeugbau, Elektrotechnik, Textilindustrie
| | • Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Industrie und Baugewerbe:
29,1 %
| • Altersstruktur der Bevölkerung
unter 18 Jahre: 16,8 %
18 bis 65 Jahre: 66,5 %
über 65 Jahre: 16,7 %
| | • Bevölkerungsentwicklung 1986- 2003:
-21.05%
| | • Einwohnerdichte:
1122 EW/ km²
| • Überregionale Anbindung
Die Autobahnen A 4 und A 72 sowie die Bundesstraßen B 95, B 107, B 169, B 173 und B 174 stellen ein gutes Angebot für den auf Chemnitz zuführenden weiträumigen Straßenverkehr dar. Sie sichern direkte Verbindungen zu den Zentren der Region und darüber hinaus. Außerdem wird eine neue Autobahnverbindung zwischen Chemnitz und Leipzig als Verlängerung der A 72 vorbereitet, die die Wirtschaftsregion Chemnitz- Zwickau optimal in das sächsische Städtedreieck mit Leipzig und Dresden einbindet.
Chemnitz ist auch ein Eisenbahnknoten. Von hier führen Bahnlinien nach Dresden, Leipzig, Zwickau und Riesa- Berlin sowie mehrere kleinere Strecken, die von der Citybahn und der Erzgebirgsbahn betrieben werden. Den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV ) bedienen mehrere Straßenbahn- und Buslinien der Chemnitzer Verkehrs- Aktiengesellschaft (CVAG ) sowie anderer Verkehrsbetriebe.
| • Wohnflächen
Auf Grund der Entwicklung des Wohnungsmarktes in der Stadt Chemnitz besteht kein Mangel an kommunalen und privaten Wohnungen, sondern ein Wohnungsüberschuß.
Der künftige Wohnbauflächenbedarf hängt ab von der Bevölkerungsentwicklung, der Größe und Struktur des Wohnungsbestandes, der Haushaltsgröße und der Wohnflächenquote (Quadratmeter Wohnfäche/ Einwohner ).
Im Jahr 2000 hatte Chemnitz bei der Einwohnerzahl von 256.922 Einwohnern einen Bestand von 162.703 Wohnungseinheiten (WE ) in 29.403 Wohngebäuden. Davon stehen bei einer durchschnittlichen Haushaltsgröße von derzeit 2,1 Personen je Haushalt etwa 39.000 WE (24 Prozent ) aus unterschiedlichen Gründen leer.
Demgegenüber gibt es aber weiterhin einen Nachholebedarf im Siedlungswohnungsbau. Der Anteil der Wohnungen in 1- und 2- Familienhäusern mit etwa 17.600 WE liegt gegenwärtig damit bei 14 Prozent des bewohnten Gesamtbestandes. In vergleichbaren westdeutschen Städten erreicht dieser Anteil bis zu 20 Prozent.
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| Stand: 2003 |
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