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Raumschiff Voyager - VOY

 

Endspiel, Teil 1 und 2
 

Admiral Janeway reist aus der Zukunft zurück, um ihr jüngeres ich zu warnen und die Heimreise zu verkürzen. Sie berichtet ihr wer in der Zukunft alles sterben würde, wenn sie ihre Chance jetzt nicht wahrnähme, sondern noch jahrzehnte unterwegs sein würde. Captain Janeway gibt schließlich das Kommando, in einen Nebel mit Borgschiffen zu fliegen. Die Voyager besitzt nun einige Modifikationen mit Zukunftstechnologie, die sie vor den Borg Angriffen schützt.

Admiral Janeway beschließt zum Unikomplex zu fliegen und die Borg Königin mit einem Virus zu infizieren. Die Voyager kehrt mit dem Transwarp-Netzwerk heim, kurz nach dem Tod der Königin ist bereits das Kollektiv infiziert und zerfällt.

 
Info:
 
7. Staffel, Folge Nr. 171/ 172, Originaltitel: "Endgame, Part 1 + 2"
 
Borgines Gerdanken:
 

Die plötzliche Liebesbeziehung zwischen Seven und Chakotay passt auch nicht in die Serie.

Als der Kubus die Voyager in dem Nebel entdeckt verbietet ihm die Königin die Assimilation. Warum? Die Gelegenheit war günstig. Die Queen trifft andauernd irgendwelche Fehlentscheidungen.

Janeway handelt im Alleingang und erscheint mir wie ein "Racheengel". Von "Es gibt immer eine Alternative" wie im Falle der Borg Kinder (Voyager Episode "Das Kollektiv") ist nicht mehr viel zu bemerken.

Admiral Janeway taucht in ihrem Thronsaal auf. Sie schlägt ihr vor, die Voyager Crew zu überreden das Transwarpnetzwerk nicht zu zerstören, als Gegenleistung sollte das Schiff sicher in den Alphaquadranten gelangen. Weiß die Königin denn nicht mittlerweile das Verhandlungen irrelevant sind? Die Königin erhofft sich einen Vorteil durch die Assimilation von Admiral Janeway und überträgt so einen Erreger auf das Kollektiv.

Massenvernichtung: In der TNG - Folge "Ich bin Hugh" in der ein verletzter Borg gefunden wurde, entwickelte Geordie La Forge ein Computervirus, welches das Kollektiv zerstören sollte. Als Hugh seine Individualität entwickelte ließen sie wegen ihrer moralischen Bedenken den Plan wieder fallen, ihn infiziert ins Kollektiv zurückkehren zu lassen.
In der letzten Voyager - Folge "Endgame" tat Janeway genau dies und setzte einen Virus im Kollektiv frei. Der Unikomplex und die Schiffe explodierten. Vermutlich wurde das gesamte Kollektiv vernichtet. In "Unimatrix Zero" ließen sich Janeway, Torres und Tuvok scheinbar assimilieren, waren aber durch eine neue Methode vor dem Kollektivbewusstsein geschützt. Auf diese Weise konnten sie sich als Drohnen ungehindert auf dem Schiff bewegen und einen Virus verbreiten der bestimmten "fehlerhaften" Drohnen ihre Individualität wiedergab. Hätte man diese Methode nicht weiterentwickeln und auf den Rest des Kollektivs anwenden können, statt die Borg zu zerstören?

Im Laufe der Zeit versuchten einige verzweifelte Spezies das Kollektiv zu zerstören, indem sie Fehler oder Programme einschleusten. Das geschah indem sich Freiwillige assimilieren ließen um so einen Virus auf die Borg zu übertragen. Allerdings verfügen die Borgschiffe über eine Sicherheitsschaltung, die das gesamte Schiff vom Kollektiv trennt, wenn dort ein Virus festgestellt wird oder die Drohnen als "fehlerhaft" eingestuft werden. Ob diese Schaltung auch bei Janeways Virus funktionierte, ist nicht geklärt. Jedenfalls wurde das gesamte Kollektiv dadurch geschwächt, wenn nicht zerstört.

Kommt es mir nur so vor, oder sind die Borg in "Voyager" immer harmloser geworden? Zum Schluß stellten sie doch kaum noch ein Problem für die Voyager dar, oder sah das nur so aus? Sie handeln mit ihrer Königin immer unlogischer und werden mal eben kurz abgeschossen. Nach so vielen Begegnungen mit der Voyager verlieren die Borg doch ihre Glaubwürdigkeit.
Desweiteren tauchte immer neue Borgtechnologie auf: Nanosonden, ein Vinculum (eine Art Hauptprozessor), dann plötzlich ein zentraler Plexus. Dann die Orte: der Unikomplex, Unimatrix Zero und das Transwarpnetzwerk. Zum Schluss kannte man die Borg besser als ihre Königin.

 
   
   
   
 
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